Die Charaktere
Lerne die tierischen Charaktere aus den Büchern kennen

Flinn, das Rentier

Justin, der Biber

Konrad, der Koala
Rentier Flinn
Außerdem haben Rentiere körpereigene Schneeschuhe. Ihre Hufe sind vier­geteilt (Frieda nennt sie „hufige Füße“) und können weit gespreizt werden, um im Schnee nicht einzusinken. Praktisch, oder?
Ihr könnt Flinn, der im echten Leben Finn heißt, sogar treffen. Und zwar bei einer Rentierwanderung auf der Rentieralm im Nahetal (www.rentieralm.de). Ihr müsst euch aber unbedingt vorher anmelden!
Biber Justin
Biber sind unglaubliche Baumeister, die bis zu 100 meterlange Dämme bauen können und tolle Biberburgen bewohnen. Darüber hinaus sind sie sehr soziale Tiere. Biberpaare bleiben ihr Leben lang zusammen, ihre Kinder betreuen sie zwei Jahre lang. Erst dann suchen sich junge Biber ein neues Revier und landen dabei hin und wieder auch in privaten Gärten oder Schwimmbädern. Weil sie keinen Winterschlaf machen, sind sie das ganze Jahr über auf der Suche nach essbaren Pflanzen und dabei auch hin und wieder gezwungen, Bäume zu fällen. Das finden wir Menschen meist gar nicht lustig. Besonders, wenn auch noch Äcker oder Gärten überschwemmt werden. Aber Biber können nicht anders. Ihre Zähne wachsen ein Leben lang. Durch Nagen die Zähne zu schleifen, ist für Biber wie für uns Zähne putzen. Nur noch wichtiger! Sie können also gar nicht anders.
Was passieren könnte, wenn ein Biber in ein Holzhaus einzieht und es sich in einem Gartenpool gemütlich macht, lest ihr in „Biber Justin, auf der dunklen Seite des Pools“. Denn mit dem Einzug in dem Haus von Lennys Familie, legt Justin ja nicht automatisch seine Biberbedürfnisse ab. Und so kracht es gewaltig. Vor allem zwischen Lenny und Justin, der als einziger merkt, dass es sich bei Opas Assistenz­hund nicht um eine neue, seniorentaugliche Hunderasse, sondern um einen mit allen Wassern gewaschenen Biber handelt!
Natürlich ist Justin trotz all seiner Bibereigenschaften kein gewöhnlicher Biber. Im Gegenteil! Er kann Dinge, von denen echte Biber (hoffentlich!) keine Ahnung haben. Aber jedes Mal, wenn ich in die Augen meiner beiden Lieblingsbiberdamen im Zoologischen Garten Wilhelma in Stuttgart schaue, bin ich mir darüber auf einmal nicht mehr so sicher…
Koala Konrad
Konrad ist ein Koala mit Karacho. Das ist ungewöhnlich, denn Koalas sind nur wenige Stunden am Tag wach. Ein tierischer Side-Kick, der die ganze Zeit schläft? Das wäre ein furchtbar langweiliges Buch geworden! Deswegen haben meine Lektorin und ich uns etwas ausgedacht. Was genau das ist, verrate ich auf meinen Lesungen. Nur so viel: es hat mit der Nahrung von Koalas zu tun. Die ist nämlich nicht besonders nahrhaft.
Juri und Luzie, die beiden Geschwister, die Konrad finden, stellen erst im Lauf der Geschichte fest, was Koalas wirklich essen und füttern ihn deswegen auch zuerst mit Dingen, die nicht ihren normalen Nahrungsmitteln entsprechen. Und da wird aus Konrad, dem Koala, auf einmal ein Koala mit Karacho.
Koalas sind sehr empfindliche Tiere, die natürlich niemals als Haustier gehalten werden dürfen. Nicht einmal in Australien. Aber sie sind superspannende Tiere mit einem ganz besonderen Merkmal, weswegen sie sich auch perfekt für eine Detektivgeschichte eignen. Falls ihr nicht selbst darauf kommt, worum es sich dabei handelt und ihr auch nicht vorhabt, auf eine meiner Lesungen zu kommen, schickt mir gerne eine Mail und ich verrate euch die Antwort.


